Dokumentation zu VDF-Drehmaschinen
In diesem Bereich haben wir Prospekte, Datenblätter und Bedienungsanleitungen überwiegend der Nachkriegsmodelle von konventionellen „VDF-Drehmaschinen“ der Hersteller Gebr. Boehringer und Heidenreich & Harbeck für Interssierte zusammengestellt. Viel Spaß!
Im Herbst 1927 wude die Fabrikations- und Vertriebsgemeinschaft „Vereinigte Drehbankfabriken“ (VDF) durch die Unternehmen Gebr. Boehringer GmbH (Göppingen), Heidenreich & Harbeck (Hamburg), H. Wohlenberg KG (Hannover) und Franz Braun AG (Zerbst) gegründet.
Ziele waren die rationelle Herstellung und der gemeinsame Vertrieb der auf einheitlichen Konstruktionen basierenden Drehmaschinen („Einheitsdrehmaschine„).
Historische Randnotiz: Im Laufe des 2.Weltkriegs erfolgte die Herstellung der Einheitsdrehmaschine V1 durch den Hersteller Dolze & Slotta in Coswig bei Dresden.
Ersatz- und Verschleißteile für VDF-Drehmaschinen können weiterhin über die Mammut Werkzeugmaschinenfabrik GmbH bezogen werden, die 2003 die technischen Unterlagen und das Ersatzteillager des japanischen Herstellers Makino, die 1978 den ehem. Heidenreich & Harbeck-Standort über eine Kapitalbeteiligung übernommen hatten, erwarb.
2017 folgte die Übernahme des Ersatzteilgeschäfts von der Degginger Maschinenbau GmbH für die DUE- und DUK-Maschinen, die in der Slowakei (durch Trens SK von 2003-2012) und in Jugoslawien (durch PRVOMAJSKA von ca. 1989-2001) gefertigt und von Axon GmbH (gegründet 2008) vertrieben wurden, wobei die altbekannte D-Serie von VDF auch unter der Bezeichnung „VDF DUK“ geführt wurde.
Die Abkürzung DUK steht für:
D: Die Baureihe (baugleich/ähnlich der VDF D-Serie aus den 70er Jahren)
U: Universal-Drehmaschine
K: Steht für den Vertrieb/Hersteller „Konventa“
Der größte jugoslawische Hersteller von Werkzeugmaschinen PRVOMAJSKA (wörtlich übersetzt „Maifeiertag“) mit Sitz in RAŠA/Kroatien und ca. 7.500 Mitarbeitern in den 80er Jahren hatte die D-Serie (D 420 | D 480 | D 530) bereits in den 80er und 90er Jahren in Lizenz gefertigt und unter eigenem Namen „VDF PRVOMAJSKA“ vertrieben. Mit dem Zusammenbruch Jugoslawiens und dem Wandel zur Marktwirtschaft geriet der Konzern in den 1990er Jahren in eine Krise und musste Konkurs anmelden.
Du hast Prospekte oder andere Dokumente, die hier gut passen würden? Dann würde ich mich über eine Kopie freuen, um sie allen Interessierten zur Verfügung stellen zu können!
Am Austausch interessiert? Meine Kontaktdaten: Jan Wrede, 0178 65 90 830, jan.wrede@karl-wrede.de
Ersatzteilliste E 560, M 670, V 800, M 530/V630 auf Nachfrage.
PROSPEKTE und BEDIENUNGSANLEITUNGEN











































